Die Haut :
Autor: Heilpraktiker Heinz Kasik Erschienen im Ka-Verlag, 72458 Albstadt
Unsere Haut (Cutis) ist
nicht nur das größte Organ mit ca. 2qm Fläche und einem Gewicht um 5kg, sondern
auch Kontaktorgan zwischen unserer Innen- und Umwelt.
So vielfältig ihre Aufgaben sind, so kompliziert ist
ihre Funktion. Obwohl man viel über sie weiß, ist sie doch noch nicht ganz
erforscht.
Wie alle Organe erfüllt die Haut spezifische Aufgaben
und Funktionen. Sie steht in Wechselbeziehung zu dem übrigen Körperorganen, dem
Nervensystem, dem Endokrinum und der Psyche.
Die Haut wird in drei Hauptschichten eingeteilt:
die
Oberhaut (Epidermis)
die
Lederhaut (Kutis oder Korium)
und
die
Unterhaut (Subkutis).
Diese drei Hauptschichten werden - von außen nach
innen - wieder unterteilt:
Die
Oberhaut:
sie enthält
keine Blutgefäße, nur Lymphe in
die
Hornschicht (Stratum corneum),
die
durchsichtige Schicht (Stratum lucidum),
die
Körnerschicht (Stratum granulosum),
die Stachelzellschicht (Stratum spinosum),
die Basalzellschicht (Stratum basale).
Die Basalmembran verbindet
als Grenzschicht die Oberhaut mit der Lederhaut (Kutis).
Die Lederhaut
Ist unterteilt in:
Stratum papillare und
Stratum reticulare.
Die Grenzen zur Unterhaut sind fließend. Die Unterhaut
wird im Allgemeinen nicht weiter unterteilt und wird als Unterhautzellgewebe
zusammengefasst.
Beginnen wir mit der äußersten Hautschicht, der
Oberhaut oder Epidermis. Sie schützt vor allem was von außen kommt, wie Kälte
oder Hitze, Druck, Stoß oder Schlag, Reibung oder Zerrung. Sie schützt auch vor
chemischen Einflüssen und sogar vor Strahlung, dazu verhindert sie einen zu
hohen Wasserverlust durch Abdunstung. Die Hornschicht besteht aus mehreren
Lagen platten, ausgetrockneten Zellen die sich abschilfern. Daher teilen sich
die darunter liegenden lebenden Epithelzellen und sorgen so für Nachschub. Die
Hornschicht ist wasserunkdurchlässig, was auch an einem Hydrolipidfilm,
der sich auf dieser Schicht befindet, liegt. Eine Wasser-Fettemulsion hingegen
dringt leicht ein. Ebenso fördern Fettlösungsmittel, wie zum Beispiel Benzin,
die den Hydrolipidfilm auflösen eine bessere
Aufnahme. Einmassieren ist ebenfalls eine effektive und beliebte Methode.
Unter dieser obersten Schicht liegt eine dünne,
durchsichtige Schicht welche besonders Eleidin, eine
weiche Vorstufe der Hornsubstanz (Keratin) enthält. Diese stark lichtbrechenden
Körnchen werden hier und in der darunter liegenden Körnerschicht in Keratin
umgewandelt. Diese Schicht mit abgeplatteten Zellen ist 1-5 Lagen dick.
Unter der Körnerschicht befindet sich die
Stachelzellschicht mit ihren 4-8 Lagen. Stachelzellen deshalb, weil diese
Zellen mehrere Zytoplasmafortsätze besitzen mit denen
sie sich verbinden.
Die Stachelzellschicht und die darunter liegende Basalzellenschicht nennt man auch Keimschicht oder Stratum germinativum. Besonders
in der Basalschicht findet die Zellteilung statt,
welche die abgeschilferten, verhornten Zellen der Hautoberfläche ersetzen.
Die Basalschicht ist aus
zylindrischen Zellen aufgebaut. Von hier aus regeneriert sich die Haut. Hier
wird auch das Hautpigment Melanin (eisenfrei) gebildet (Melanozyten).
Diese Zellen besitzen Protoplasmafüßchen, welche bis
in die unterste Schicht der Oberhaut, der Basalzellenmembran
reichen. Sie ist die Grenzschicht zur Lederhaut (Kutis)
und besteht aus kollagenen und elastischen
Bindegewebsfasern. In diesem Fasergeflecht befindet sich die Epithellymphe.
Das Stratum papillare der Lederhaut hat seinen Namen von den
fingerförmigen Papillen, welch in die über ihr
lagernde Oberhaut (Epidermis) ragen und somit diese mit der Lederhaut verbindet
und den Sauerstoffaustausch zwischen den beiden Schichten durch wellenförmigen
Aufbau intensiviert, da dies eine Oberflächenvergrößerung darstellt.
Das Stratum reticulare der Lederhaut besteht hauptsächlich aus kollagenen Bindegewebsfasern, welche von Netzen elastischer
Fasern umsponnen werden. Es ist von relativ wenigen
Kapillaren durchzogen. Bindegewebe und um solches handelt es sich hier, besteht
aus drei Bauelementen, Zellen, Fasern und der Grundsubstanz, der eine besondere
Bedeutung zukommt. Ihre Zusammensetzung wechselt ebenso wie ihre Konsistenz,
welche einmal Sole und einmal Gel sein kann. Die wichtigsten Bestandteile sind
neutrale oder saure Mucoprodeide, Mucopolysacharide,
Faservorstufen, Salze, Stoffwechselprodukte, sowie Wasser, um die wichtigsten
zu nennen. Diese Verbindungen stehen in aktiver Verbindung mit einander und
sind nicht nur am Aufbau der Bindegewebsfasern beteiligt, sondern haben auch
für den Stoffwechsel eine entscheidende Bedeutung, da diese Produkte auf dem
Weg vom Blut zu den Organen und zurück die flüssige Matrix des Bindegewebes
durchlaufen müssen. Außerdem besitzt die Grundsubstanz die Fähigkeit der
Speicherung (Ödembildung). Den Hauptanteil der fasrigen Elemente bilden die in
der Grundsubstanz liegenden Kollagenfasern, welch zwar eine hohe Zugfestigkeit,
aber eine geringe Elastizität besitzen. Sie bestehen aus unverzweigten
Fibrillen im Gegensatz zu den elastischen Fasern, die viele Verzweigungen und
eine unregelmäßige Netzstruktur aufweisen. Es ist das schwefelfreie
Gerüsteiweiß „Elastin“, das ihnen die Eigenschaft
Kollagenfasern spiralförmig zu umwinden verleiht. Als Vorläufer der
Kollagenfasern kann man die Netzwerk bildenden Retikulinfasern bezeichnen. Retikuläres
Bindegewebe ist die Bildungsstätte der roten und weißen Blutkörperchen und
kommt in den Grenzflächen zwischen Organen und Bindegewebe, sowie in den
Grundhäutchen unter dem Epithel vor.
Die Zellen als Bauelement des Bindegewebes sind
wesentlich am reaktiven Geschehen des Organs Haut beteiligt. Zellige Elemente sind im Korium
diffus verstreut, häufen sich aber längs der Gefäße. Der wichtigste Zellstamm,
weil integrierend, sind die Fibrozyten. Zu diesen
zählen auch die Perizyten, welche sich auf der
Oberfläche der Blutkapillaren ansiedeln und mit ihren Ausläufern das Gefäßrohr
umgreifen. Ihnen kommt eine besondere Bedeutung für den Stoffaustausch zwischen
Blutbahn und Gewebe zu.
Außer den ortsansässigen Zellen gibt es auch noch bewegliche
Zellen, wie die Histiozyten, die zur Phagozytose und Speicherung befähigt sind. Zu den basophilen Rundzellen zählen die Monozyten
und Lymphozyten, welche auch in Blut und Lymphe vorkommen.
Die Grenze zwischen Lederhaut (Kutis)
und Unterhaut (Subkutis) sind fließend. Die Unterhaut besteht aus feinen gefäß-
und nervenführenden Bindegewebsmaschen. Diese sind
unterschiedlich stark, je nach Körperteil, von Fettzellen ausgefüllt und dienen
als Wärmeschutz, Polster, Wasser- und Nährstoffspeicher.
Während sich Talgdrüsen nur in der Lederhaut
befinden, reichen Schweißdrüsen bis in die Unterhaut hinein. Sie scheiden
schädliche Substanzen und Schlacken aus. Wenn man bedenkt, daß
die Tagesmenge an Schweiß über 10 Liter, je nach Temperatur und Tätigkeit
betragen kann, ist nachzuvollziehen welche Bedeutung dies für den
Wasserhaushalt und Temperaturregelung für den Körper hat. Die Regulierung der
Temperatur geschieht auch über Kontraktion oder Erweiterung der Gefäße.
Hautatmung
Die Haut bestreitet 1-2% des Gaswechsels, d.h.
Sauerstoff wird nur aufgenommen, während Kohlensäure sowohl aufgenommen als
auch abgegeben wird. Die Sauerstoffversorgung der Oberhaut (Epidermis) erfolgt
über zwei Wege, erstens über hämoglobingebundenen
Sauerstoff in die papillären Kapillaren bis unter die
Oberhaut, wo er in Lösung geht. Zweitens diffundiert
Sauerstoff direkt aus der Atmosphäre in die Oberhaut. Dies wird als Hautatmung
und entspricht 1-2% des kutanen
Gesamt-Sauerstoffbedarfs. Für die darunter liegenden Schichten spielt die Sauerstoffaufnahme
aus der Atmosphäre keinen Rolle, sie werden von Gefäßsystem (Blutsauerstoff)
versorgt. Interessant ist, daß bei starker
Durchblutungssteigerung sich die transkutane Sauerstoffpassage umkehrt, also
der Sauerstoff aus der Haut austritt.
Wärmeregulation
Die Gefäßnetze der Haut können Blut aufnehmen und
abgeben. So kann durch eine erhöhte Durchblutung die Wärmeabgabe gesteigert
werden.
Die Haut sorgt somit für einen Wärmeausgleich
(Thermoregulation). Dasselbe geschieht bei Minderdurchblutung in die andere
Richtung, es wird eine zu starke Wärmeabgabe bei Kälte verhindert. Etwa 75% der
Wärmeabgabe erfolgt durch Wärmeabstrahlung (Infrarot). Der Rest durch
Wasserverdunstung, z.B. Haut, Atem, Schwitzen und ein geringer Teil durch
Ausscheidung (Urin, Kot).
Gefäßsystem
Das Gefäßsystem der Haut hat einen etagenartigen
Aufbau. Die waagrecht zur Hautoberfläche verlaufenden Gefäße sind mit senkrecht
angeordneten Gefäßen verbunden und bilden so ein dreidimensionales Netzwerk.
Die Gefäße entspringen den tiefen Muskellogen,
durchziehen die Unterhaut (Subkutis) und gelangen als ca. 100 tausendstel
Millimeter durchmessende Gefäße die Lederhaut/ Unterhaut (Kutis/Subkutis)-
Grenze wo sie sich waagrecht verzweigen und ein Geflecht Bilden. Aus diesem
Geflecht (Plexus) entspringen senkrechte Gefäße die bis ins Stratum
reticulare und Stratum papillare reichen, wo sie sich in den oberen Plexus (subpapillärer od. superfiszielleer Plexus).
Sowohl aus dem
unteren, tiefen, wie aus dem oberen Plexus entspringen Kapillarnetze. Aus dem
tiefen dermalen Plexus entspringen Kapillarnetze welche vornehmlich zu den
Haaren ziehen und auch zu den Adnexen (Prostata,
Ovarien). Sie haben ernährende (nutritive) Funktion.
Aus dem oberen Plexus entspringen die hinführenden (afferenten) Schenkel der Kapillarschlingen. Sie legen sich
in die Papillen der Haut und haben einen
haarnadelförmigen Verlauf. Innerhalb der Kapillarschleife wird zwischen einem intrapapillären und einem extrapapillären
Teil unterschieden. Der absteigende oder abführende (efferente)
Schenkel der Kapillarschleife mündet in den oberflächlichen, venösen Plexus,
welcher aus einem oberen und einem unteren Abschnitt besteht. Von dort aus
gelangt das Blut in die tiefen venösen Gefäße.
Talgdrüsen
Die Drüsenzellen der Talkdrüsen verwandeln sich
selbst in Sekret (hologrine Sekretion).
Die Menge der Talgdrüsen entspricht in etwa der Menge
der Haare die ein Mensch hat. Der Talg kommt mit dem auf der
Hautoberflächen erscheinenden Haar an die Oberfläche und hält Haare und äußere
Hautschicht geschmeidig. Er bildet einen Hydrolipidfilm,
also einen Wasser-Ölfilm dessen pH-Wert (Wasserstoff-Ionenkonzentration)
bei der Frau etwa 5,5 und beim Mann ca. 5,0 beträgt, somit sauer ist. Die
Zusammensetzung des Hydrolipidmantels ist von Mensch zu
Mensch zwar verschieden, bleibt aber für den Einzelnen weitgehend konstant. Die
Steuerung erfolgt über die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse).
Schweiß
Es gibt zweierlei Schweißdrüsen, 1. die apokrinen Schweißdrüsen oder Duftdrüsen und 2. die ekkrinen oder kleinen Schweißdrüsen.
Die Duftdrüsen
befinden sich in der Achselhöhle, in der Leistengegend, um die äußeren
Geschlechtsorgane, um den After, um die Brustwarzen und im äußeren Gehörgang.
Sie geben ihr Sekret in Tropfen ab, die von einer Plasmahaut
umgeben sind.
Die kleinen Schweißdrüsen sind reine
Ausscheidungsorgane. Der Mensch hat von diesen etwa 200 Millionen welche auf
der Körperoberfläche münden. Es sind Knäueldrüsen. Beim Schweiß handelt es sich
ca. 98% um Wasser, der Rest besteht aus Kochsalz, Magnesium, Kalzium oder
Kalium, Ammoniak, Harnsäure, Harnstoff, Aminosäuren und Kreatin.
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Heinz Kasik ist ein Mann
der als Homöopath der Natur ein Stück weit auf die Schliche gekommen ist.
Er hat, wie sein großes Vorbild Dr. Samuel Hahnemann, zuerst an sich selbst
ausprobiert ob diese Nahrungsergänzung das erhoffte Resultat zeigt und ob dies
an anderen wiederholbar ist. Nach Jahren der Erprobung stand fest, dass diese
Zusammensetzung eine sehr positive Reaktion der Haut und Haare hervorrief. Nur
Allergiker müssen immer vorsichtig sein und abklären auf welche Stoffe sie
reagieren.
Es kam dann 1998 zur patentrechtlichen Anmeldung des
Verfahrens und der Patenterteilung.
Diese Nahrungsergänzung ist unter dem Namen CALVITMIN
erhältlich.
Mit freundlichen Grüssen - das Calvitmin Team -